Konzept zur Vorhaltung und zum Einsatz von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) an den Berufskollegs und anderen kreiseigenen Gebäuden des Kreises Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Kreises Recklinghausen hat eine Beschlussvorlage zur Umsetzung eines Konzepts zur Vorhaltung und zum Einsatz von Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) vorgelegt. Die Vorlage basiert auf einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen SPD, Bündnis 90 Die Grünen und FDP, der im März 2013 vom Kreistag beschlossen wurde. Ziel ist die Ausstattung von Berufskollegs und weiteren kreiseigenen Gebäuden mit medizinischen Geräten zur Erhöhung der Überlebenschancen bei plötzlichem Herztod.
Das Konzept sieht vor, die fünf Berufskollegs, die noch nicht über eigene Geräte verfügen, mit insgesamt neun AED auszustatten. Zudem sollen sechs Turnhallen dieser Schulen zusätzlich mit Geräten versehen werden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf etwa 998 Euro pro Gerät, zuzüglich jährlicher Folgekosten von rund 111 Euro für Wartung und Material. Die Finanzierung soll über die Eigenmittel der Schulen erfolgen.
Ergänzend sollen drei Außenstellen des Fachdienstes Gesundheit in Marl, Castrop-Rauxel und Datteln mit AED ausgestattet werden, um die Versorgung in Räumlichkeiten mit Patientenverkehr sicherzustellen. Auch für weitere Dienststellen mit hoher Frequenz, wie das Straßenverkehrsamt oder Nebenstellen des Jobcenters, wird eine Ausstattung empfohlen. Die Verwaltung betont, dass neben der Bereitstellung der Geräte eine regelmäßige Schulung von Ersthelfern sowie die Einhaltung der medizinprodukterechtlichen Vorgaben zur Funktionsprüfung und ärztlichen Aufsicht zwingend erforderlich sind.
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