Erstellen einer Digitalen Bodenfunktionskarte für den Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Kreises Recklinghausen bereitet die Erstellung einer digitalen Bodenfunktionskarte im Maßstab 1:5.000 vor. Ziel des Vorhabens ist es, eine detailliertere Entscheidungsgrundlage für die kommunale Planung zu schaffen, da die bisher vorhandenen Karten im Maßstab 1:50.000 für Aufgaben der Bauleitplanung, der Biotopentwicklung sowie für Gewässerrenaturierungen als weniger geeignet eingestuft werden. Eine solche Karte soll dazu beitragen, die Bodenfunktionen als Lebensraum, Filter- und Pufferfunktion sowie die Archivfunktion des Bodens im Rahmen von Planungsverfahren wie der Umweltverträglichkeitsprüfung oder der Eingriffsregelung rechtssicher zu bewerten.
Die Vorlage sieht vor, einen Förderantrag beim Land Nordrhein-Westfalen zu stellen, um die Kosten für die Erstellung zu decken. Die Finanzierung soll auf der Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten sowie für weitere Maßnahmen des Bodenschutzes erfolgen. Bei einer Förderquote von 80 % belaufen sich die verbleibenden Kosten für den Kreis auf maximal 20.000 Euro. Sollte die Förderung bewilligt werden, ist die Verwaltung beauftragt, die Ausschreibung und Vergabe für die Erstellung der Karte im Jahr 2014 durchzuführen. Die Umsetzung der Maßnahme ist von der Förderzusage der Bezirksregierung Münster abhängig, wobei die erforderlichen Haushaltsmittel für das Jahr 2014 einzustellen sind.
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