Sachstand Emscher-Lippe-Konferenz
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 18/106 des Landrates informiert den Ausschuss für Wirtschafts- und Strukturpolitik über den aktuellen Sachstand der Emscher-Lippe-Konferenz. Die Konferenz wurde ursprünglich 1985 als Reaktion auf den Rückgang des Steinkohlenbergbaus im nördlichen Ruhrgebiet ins Leben gerufen, um regionale Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Seit 2005 fungiert die Emscher-Lippe-Konferenz als strategische Ebene der Emscher-Lippe-Allianz. Unter dem Vorsitz des Regierungspräsidenten vertritt das Gremium etwa 100 Akteure, darunter die kommunale Spitze, Vertreter von Kammern, Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit sowie Abgeordnete auf Landes-, Bundes- und Europäischer Ebene. Die Konferenz vereinbart Entwicklungsziele und thematische Schwerpunkte für die regionale Kooperation.
In der Vergangenheit wurden unter anderem die Handlungsstrategie 2020 sowie Zielvereinbarungen zur regionalen Entwicklung beschlossen. Aktuell stehen die Weiterentwicklung der Handlungsstrategie sowie die Vorbereitung auf die neue Förderphase Ziel-2 für den Zeitraum 2014 bis 2020 im Fokus der Arbeit. Die operative Steuerung erfolgt durch den Aufsichtsrat der WiN Emscher-Lippe GmbH sowie durch ein Wirtschaftsförderernetzwerk. Da im Jahr 2013 eine Entscheidung über die Weiterführung der WiN Emscher-Lippe GmbH über das Jahr 2015 hinaus ansteht, wird parallel dazu eine Anpassung der regionalen Kooperationsstrukturen diskutiert.
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