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Berichtsvorlage

Altlastensituation im Chemiepark Marl

2013/011 24.01.2013

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Berichtsvorlage der Verwaltung zum Thema Altlastensituation im Chemiepark Marl erläutert den aktuellen Stand der Boden- und Grundwasserbelastungen auf dem Werksgelände. Der Chemiepark, der als größter industrieller Arbeitgeber im Kreis Recklinghausen gilt, umfasst eine Fläche von etwa 6,5 km². Aufgrund historischer Prozesse, wie etwa der industriellen Nutzung seit 1938 sowie Auswirkungen von Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg, wurde das gesamte Werk als Altlastenverdachtsfläche erfasst.

Im östlichen Bereich des Werksgeländes bestehen Boden- und Grundwasserverunreinigungen, die primär auf chlorierte und aromatische Kohlenwasserstoffe sowie Etherverbindungen zurückzuführen sind. Da sich die Schadstoffe in Grundwasserrichtung ausbreiten, wurden die Werksgrenzen im Norden und Nordosten überschritten, was unter anderem zu einer Grundwassernutzungsuntersagung im Ortsteil Haltern Mersch führte. Bergbaubedingte Einflüsse haben zudem die Fließrichtungen des Grundwassers verändert.

Zur Bewältigung der Situation werden rund 160 Grundwassermessstellen kontinuierlich überwacht. Seit etwa 18 Jahren finden Grundwassersanierungsmaßnahmen statt, bei denen belastetes Wasser gefördert und innerhalb des Werks gereinigt wird. Ein zeitlicher Abschluss dieser Sanierung ist aufgrund physikalisch-chemischer Gegebenheiten nicht absehbar. Bei Bodenbelastungen werden, sofern technisch möglich, Maßnahmen zur Bodenluftabsaugung eingesetzt. Für die altlastspezifischen Belange ist die Untere Bodenschutzbehörde des Kreises Recklinghausen zuständig.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 180 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.

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