Optimierung der Infrastruktur (Digitalalarm) zur Alarmierung von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2013/099 sieht die technische Optimierung der Infrastruktur des digitalen Alarmfunknetzes im Kreis Recklinghausen vor. Ziel der Maßnahme ist es, die Alarmierungszeiten für die Feuerwehr, den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz zu verkürzen. Derzeit basiert die Übertragung auf einem Verfahren aus den 1990er-Jahren, das die Alarmierung in Ringstrukturen von Sendestation zu Sendestation weiterleitet. Aufgrund gestiegener Alarmierungszahlen und technischer Störungen können dadurch Verzögerungen von über zwei Minuten entstehen, was die Einhaltung der in den Bedarfsplänen festgelegten Schutzziele gefährdet.
Durch ein technisches Upgrade soll die Infrastruktur modernisiert werden. Die geplante direkte Anbindung von drei Sendestandorten an die Leitstelle über ein IP-Netzwerk sowie eine GPS-Synchronisation der Aussendung sollen die Alarmierungszeiten laut Herstellerangaben um etwa 70 Prozent reduzieren. Betroffen sind insgesamt fünfzehn Sendestandorte, wobei an sechs Standorten eine Aufrüstung bestehender Baugruppen und an neun Standorten ein Austausch der Sendeinheiten vorgesehen ist. Zudem muss eine Sendeanlage vom Kraftwerk Datteln auf einen neuen Standort verlegt werden.
Die Kosten für das Projekt werden auf 165.000 Euro veranschlagt, wobei die Finanzierung über eine Sollübertragung aus dem Budget der Kreisleitstelle erfolgen soll. Die Umsetzung soll im laufenden Betrieb erfolgen. Ein wesentliches Ziel der Maßnahme ist die Sicherstellung der Eintreffzeiten der Einsatzkräfte, um die Notwendigkeit für zusätzliche hauptamtliche Personalressourcen in den Städten zu vermeiden.
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