Ausschreibung und Vergabe von Leistungen zum Bau von Grundwassermessstellen und der Durchführung eines Grundwassermonitorings im Bereich der Rüstungsaltlast der ehemaligen WASAG-Chemie in Haltern am See
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2018/095 sieht die Ausschreibung und Vergabe von Leistungen vor, um den Bau von Grundwassermessstellen sowie die Durchführung eines Grundwassermonitorings im Bereich der Rüstungsaltlast der ehemaligen WASAG-Chemie in Haltern am See zu ermöglichen. Hintergrund sind Boden- und Grundwasserbelastungen durch Sprengstoffe und andere Stoffe, die durch die historische Tätigkeit des Unternehmens entstanden sind und sich über das Werksgelände hinaus ausgebreitet haben.
Da eine Gefährdung der regionalen Trinkwasserversorgung nicht ausgeschlossen werden kann, wurden bereits Maßnahmen zur Schadstoffminimierung durch Abpumpen und Aufbereitung eingeleitet. Zur weiteren Untersuchung der Grundwasserverhältnisse ist die Einrichtung von acht Messstellen geplant, die jeweils vier Ausbaustrecken in Tiefen zwischen 40 und etwa 120 Metern umfassen. Die Standorte verteilen sich gleichmäßig auf das Werksgelände und das Nahfeld südlich des Werkszaunes.
Das Projekt wurde beim Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) angemeldet, welcher die Maßnahmenträgerschaft voraussichtlich zum 1. Januar 2019 übernehmen wird. Die Verwaltung wurde beauftragt, die entsprechenden Leistungen auszuschreiben. Für die Umsetzung wurde eine Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bewilligt, während der Kreis Recklinghausen einen Eigenanteil von 20 Prozent trägt. Die erforderlichen Haushaltsmittel sind vorhanden.
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