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Berichtsvorlage

Weiterentwicklung Regionales Radwegenetz hier: Netzplanung und weiteres Vorgehen

2018/154 02.10.2018

✦ KI-Zusammenfassung

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat ein Weiterentwicklungskonzept für das Regionale Radwegenetz erstellt, das auf der Erarbeitung eines hierarchischen Netzes für den Alltagsverkehr basiert. Ziel der Planung ist die Schaffung eines Bedarfsplans für die Metropole Ruhr, der die Alltagsmobilität stärkt und Synergien mit dem bestehenden Freizeitnetz nutzt. Das Konzept unterteilt das geplante Netz in drei Kategorien: Radschnellverbindungen, Radhauptverbindungen und Radverbindungen.

Die methodische Erarbeitung erfolgte unter Einbeziehung zahlreicher Kommunen, Kreise und Institutionen. Bei der Netzplanung wurden die Verbindungen zwischen den Kommunen unter Berücksichtigung der Landesentwicklungsplanung NRW sowie der Zentrumsgrade (Ober-, Mittel- und Grundzentren) festgelegt. Eine Potenzialanalyse, die Pendlerzahlen, Verkehrsaufkommen und Topographie einbezog, ermöglichte die Zuordnung der Strecken zu den drei Kategorien. Für diese Kategorien wurden spezifische Ausbaustandards hinsichtlich der Rad- und Gehwegbreiten definiert.

Das entwickelte Konzept umfasst eine Gesamtlänge von etwa 1.960 Kilometern. Davon entfallen rund 360 km auf Radschnellverbindungen, 760 km auf Radhauptverbindungen und 840 km auf Radverbindungen. Etwa 36 % des neuen Alltagsnetzes sind mit dem bisherigen Freizeitnetz deckungsgleich. Die Identifizierung konkreter Streckenführungen kann die Nutzung bestehender Wege oder die Planung neuer Infrastruktur beinhalten. Der Regionalverband Ruhr hat die beteiligten Kommunen und Kreise zur Stellungnahme aufgerufen. Im Rahmen der Ausschusssitzung werden die Auswirkungen auf den Kreis Recklinghausen sowie die Inhalte der Stellungnahme erläutert.

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