Jobcenter Kreis Recklinghausen, hier: Jahresbericht SGB II 2017
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2018/039 des Jobcenters Kreis Recklinghausen legt den Jahresbericht für das Jahr 2017 vor. Der Bericht informiert die politischen Gremien über die Arbeit des Jobcenters und umfasst Themen wie Strukturdaten auf verschiedenen Ebenen, Eingliederungsleistungen, Kennzahlen nach § 48a SGB II, Finanzen sowie den Langzeitleistungsbezug. Die Darstellung wurde inhaltlich neu gewichtet, um dem Strategie- und Umsetzungsprogramm zu entsprechen.
Im Berichtsjahr 2017 waren im Durchschnitt 76.235 Leistungsberechtigte in 38.976 Bedarfsgemeinschaften auf Leistungen nach SGB II angewiesen. Dies entspricht einem Zuwachs von 3.630 Leistungsberechtigten und 1.275 Bedarfsgemeinschaften im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf die Einmündung weiterer Personen im Kontext von Fluchtmigration in den Rechtskreis SGB II zurückzuführen. Die Kosten für die Unterkunft anerkannter Asylbewerber werden durch Zusagen des Bundes übernommen, sodass für die kommunalen Haushalte keine zusätzlichen Kosten entstehen. Im Jahr 2017 konnten 713 Personen im Kontext von Fluchtmigration in Arbeit integriert werden.
Die Gesamtzahl der Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt stieg um 6,7 % auf insgesamt 9.797 Fälle. Im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit wurden Modellprojekte wie „ESF-LZA“ und „Soziale Teilhabe“ vorgestellt, durch die Personen in den Arbeitsmarkt integriert bzw. zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen wurden. Zudem begleitete der Vermittlungsservice zwei Unternehmensansiedlungen bei der Arvato und der Metro Logistics GmbH. Bei den Widerspruchs- und Klageverfahren sowie der Sanktionsquote war ein Rückgang zu verzeichnen.
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Dokumente
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