Kreishaussanierung
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2018/089 befasst sich mit der grundlegenden Sanierung oder dem Neubau des Kreishauses in Recklinghausen. Die Verwaltung schlägt als primäre Option einen Neubau auf den Grundstücken Ludwig-Erhard-Allee und Ossenbergweg vor. Ziel ist eine flächenoptimierte, offene Arbeitsumgebung, die auch das Straßenverkehrsamt sowie bisher angemietete Nebenstellen integriert. Hierfür soll die Verwaltung ein europaweites Vergabeverfahren für Planungs- und Bauleistungen an einen Gesamtunternehmer einleiten und den Grunderwerb unter Berücksenschaft des Bestandsgrundstücks wirtschaftlich optimieren.
Sollte der Neubau nicht beschlossen werden, sieht die Vorlage eine Komplettsanierung des Bestandsgebäudes vor. Auch diese Variante zielt auf eine flächenoptimierte Arbeitsumgebung und die Integration der genannten Ämter ab. Die Verwaltung soll in diesem Fall das Vergabeverfahren für Planungs-, Bau- und Interimsleistungen durchführen. Das Ergebnis des jeweiligen Verfahrens soll dem Kreistag zur finalen Beauftragung des Gesamtunternehmers vorgelegt werden.
Als Grundlage für die Entscheidung dient die Dokumentation eines erheblichen Sanierungsstaus. Das Gebäude weist Mängel in den Bereichen Brandschutz, Elektrotechnik, Lüftung, Sanitäranlagen sowie Gebäudehülle auf. Es werden Defizite bei der Betriebssicherheit, der technischen Zukunftsfähigkeit und der hygienischen Zustände angeführt. Die Verwaltung hat hierfür eine funktionale Leistungsbeschreibung erstellt, die als Basis für das europaweite Vergabeverfahren dient.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 20182604100090
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20180426072517
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20180517134240