Projektantrag 'Europäischer Hilfsfond für am stärksten benachteiligte Personen' (EHAP) für die 2. Förderphase in 2019 und 2020
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreistag soll die Fortführung des Projekts „Europäischer Hilfsfonds für am stärksten benachteiligte Personen“ (EHAP) für die zweite Förderphase in den Jahren 2019 und 2020 beschließen. Das Projekt, das bereits seit 2016 vom Kreis Recklinghausen gemeinsam mit dem Kooperationspartner RE/init e.V. durchgeführt wird, soll in den Städten Gladbeck, Marl und Oer-Erkenschwick fortgesetzt werden. Für die neue Förderphase wird eine jährliche Fördersumme von 431.796,95 € beantragt, wobei ein jährlicher Eigenanteil des Kreises in Höhe von 21.589,85 % als Geldleistung zu erbringen ist.
Ziel des Projekts ist die Beratung und Begleitung von neuzugewanderten Unionsbürgerinnen und Unionsbürgern, insbesondere von Eltern mit Kindern unter sieben Jahren. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf die Bereiche Sprachbarrieren, Kitabesuch, Schulbesuch, Krankenversicherung sowie Wohnraumversorgung. Durch die Beratung, die unter anderem in den jeweiligen Muttersprachen erfolgt, sollen Integrationshemmnisse abgebaut werden. Die Finanzierung der beantragten Mittel umfasst Stellen für die Beratung, die Projektkoordination sowie für Verwaltungstätigkeiten beim Kooperationspartner sowie eine Stelle für die Zusammenarbeit mit den Städten beim Kreis. Die beteiligten Städte haben ihre Bereitschaft zur Projektfortführung bereits signalisiert.
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