Aktivierungsmöglichkeiten von Leerbusfahrten im Kreis Recklinghausen zur Fortführung der Linie 211 - Gelsenkirchen-Rathaus Haltestellen Schloßstraße / Obringstraße -Antrag der CDU-Kreistagsfraktion vom 12.04.2019-
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung prüft im Rahmen einer Berichtsvorlage die Möglichkeiten, Leerfahrten im öffentlichen Personennahverkehr des Kreises Recklinghausen in reguläre Linienfahrten umzuwandeln. Ausgangspunkt ist ein Antrag der CDU-Kreistagsfraktion, der eine Untersuchung der Linie 211 zum Ziel hatte. Seit einer Fahrplanänderung im Jahr 2014 enden und beginnen Fahrten der Linie 211 in den Spätstunden im Stadtgebiet Gelsenkirchen, wodurch das Stadtgebiet Herten nicht mehr bedient wird. Die Verwaltung hat ein Konzept entwickelt, um bestimmte Leerfahrten der Linie 211 so anzupassen, dass sie als Linienfahrten bis zur Haltestelle Schloßstraße geführt werden. Dies würde die jährliche Fahrleistung im Kreis um etwa 3.500 Kilometer erhöhen, führt jedoch zu einer Kostensteigerung für die Vestische Straßenbahnen GmbH von insgesamt rund 11.500 Euro.
Darüber hinaus wurde eine Untersuchung aller Leerfahrten im Kreisgebiet durchgeführt. Dabei wurden 21 morgendliche und 34 abendliche Leerfahrten auf verschiedenen Buslinien identifiziert. Eine vollständige Umstellung aller identifizierten Leerfahrten würde nach Schätzungen der Verwaltung zu einer Kostensteigerung im sechsstelligen Eurobereich führen. Für eine Umsetzung der vorgeschlagenen Anpassungen ist die Zustimmung der betroffenen Städte Herten und Gelsenkirchen sowie der beteiligten Verkehrsunternehmen erforderlich. Als nächster Schritt wird vorgeschlagen, die Zustimmung der Städte einzuholen, um eine Umsetzung zum Sommerfahrplanwechsel 2020 zu ermöglichen.
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