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Berichtsvorlage

Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen Jahresrechnung des Gebührenhaushalts Abfallwirtschaft für das Jahr 2019

2020/239 05.11.2020 Kreistag

✦ KI-Zusammenfassung

Die Berichtsvorlage 2020/239 des Landrats zum Gebührenhaushalt der Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen legt die Jahresrechnung für das Jahr 2019 vor. Im Berichtszeitraum beliefen sich die Einnahmen aus Gebühren für die Beseitigung von Abfällen sowie die Verwertung von Bioabfällen, Garten- und Parkabfällen und Sperrmüll auf 28.179.767,79 Euro. Den Ausgaben in Höhe von 27.792.945,67 Euro stand ein Überschuss von 386.822,12 Euro gegenüber.

Als wesentliche Gründe für die Abweichungen von der ursprünglichen Kalkulation werden geringere Entsorgungsgebühren in den EKOCity-Anlagen um 5,32 Euro pro Tonne sowie ein Rückgang der Mengen an Bioabfällen und Garten- sowie Parkabfällen aufgrund der trockenen Sommerwetterlage angeführt. Zudem fielen die Kosten für die Beseitigung von Problemabfällen aus privaten Haushalten niedriger aus als geplant. Da der tatsächliche Überschuss vorlag, war die in der Kalkulation vorgesehene Entnahme aus der Gebührenrücklage in Höhe von 539.446,04 Euro nicht erforderlich. Der Bestand der Gebührenrücklage belief sich zum 31.12.2019 somit auf 4.380.150,00 Euro.

Für das Jahr 2020 ist eine Entnahme aus der Gebührenrücklage in Höhe von 1.097.366,17 Euro zur Gebührenstützung einkalkuliert, was einen kalkulierten Überschuss von etwa 3,3 Millionen Euro zur Folge hat. Für das Jahr 2021 wird dem Kreistag vorgeschlagen, die Gebühren für Hausmüll, hausmüllähnliche Abfälle und Problemabfälle ebenfalls durch eine Rücklagenentnahme in Höhe von insgesamt rund 1,43 Millionen Euro zu stützen. Nach dieser geplanten Entnahme würde ein verbleibender Rücklagenbestand von etwa 1,85 Millionen Euro resultieren.

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