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Beschlussvorlage

Projektverlängerung ?Europäischer Hilfsfond für am stärksten benachteiligte Personen? (EHAP) bis zum 30.06.2022

2020/196 14.07.2020 Kreistag

✦ KI-Zusammenfassung

Der Kreistag wird im Rahmen der Beschlussvorlage 2020/196 über die Fortführung des Projektes „Europäischer Hilfsfond für am stärksten benachteiligte Personen“ (EHAP) beraten. Die Verlängerung des Projekts ist für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 30. Juni 2022 vorgesehen. Das Projekt, das bereits seit 2016 durchgeführt wird, zielt darauf ab, den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen des regionalen Hilfesystems für neuzugewanderte Unionsbürger sowie deren Kinder im Vorschulalter zu fördern.

Die Umsetzung erfolgt im Kreis Recklinghausen gemeinsam mit dem Partner RE/init e.V. in den Städten Gladbeck, Marl und Oer-Erkenschwick. Die Beratungsleistungen umfassen unter anderem die Unterstützung bei Fragen zur Wohnsituation, zur Gesundheitsversorgung sowie die Vermittlung von Informationen in Sprachen wie Bulgarisch und Rumänisch. Der Kreis übernimmt dabei die Koordination der Städte, die Organisation von Integrationsmaßnahmen sowie die Schulung von Ehrenamtlichen.

Das voraussichtliche Gesamtfördervolumen für die Verlängerungsphase beläuft sich auf 626.500 Euro. Der kommunale Eigenanteil in Höhe von 31.325 Euro soll durch die Verwendung der Integrationspauschale nach § 14c des Teilhabe- und Integrationsgesetzes sichergestellt werden. Die Finanzierung umfasst zudem die Aufrechterhaltung von Stellen für Beratung, Koordination und Verwaltung.

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