Ehemalige Sprengstofffabrik WASAG in Haltern am See hier: Sachstand und Vorgehen bei der Entwicklung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Kreises Recklinghausen hat im Rahmen einer Berichtsvorlage den aktuellen Sachstand zur Entwicklung des ehemaligen WASAG-Geländes in Haltern am See dargelegt. Das rund 210 Hektar große Areal, das eine bedeutende Rüstungsaltlast umfasst, soll nachhaltig und ökologisch entwickelt werden. Ziel ist es, durch die Vermarktung von Teilflächen für nicht störendes Gewerbe sowie durch die Nutzung von Ökopunkten die Finanzierung der Altlastensanierung zu sichern.
Ein vorliegender Entwurf für eine konzeptionelle Rahmenplanung sieht vor, die bauliche Nutzung weitgehend auf bereits versiegelte Flächen zu beschränken. Geplant sind unter anderem Forschungs- und Bildungseinrichtungen, ein Umweltbildungszentrum sowie Flächen für umweltbezogene Betriebe. Im Bereich der Bunkerstraße soll das historische Erbe erhalten bleiben, wobei auch Nutzungen wie Energiespeicherung geprüft werden. Zudem wird die Perspektive einer „Wasserstoffsiedlung“ zur Speicherung erneuerbarer Energien untersucht.
Die Altlastensanierung wird durch den Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) durchgeführt. Ein Vertrag zur Durchführung von Sanierungsuntersuchungen und Rückbaukonzepten besteht bis spätestens Juni 202
Die Entwicklung des Geländes ist zudem in strukturpolitische Konzepte wie „Zukunft an Emscher und Lippe“ sowie in die Planung der Internationalen Gartenausstellung 2027 eingebunden. Für die langfristige Steuerung des Entwicklungsprozesses und die Verwaltung der ökologischen Aufwertung wird ab Januar 2021 eine zusätzliche Vollzeitstelle im Kreis benötigt.
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20201118120319-0
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