Vestischer Klimapakt: Verkehrliche Anbindung des Kreishauses an den ÖPNV
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen der Umsetzung des Vestischen Klimapakets liegt dem Kreistag eine Beschlussvorlage zur verkehrlichen Anbindung des Kreishauses an den öffentlichen Personennahverkehr vor. Ziel der Maßnahme ist die Herstellung einer baulichen und barrierefreien Verbindung zwischen der Bushaltestelle und dem Kreishaus.
Die Verwaltung plant, die Treppenanlage an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Allee und Dordrechtring so umzubauen, dass eine Rampe für Rollstuhlfahrer sowie Personen mit Kinderwagen integriert werden kann. Zudem soll eine kleine Treppe einen direkten Zugang zum Gebäude ermöglichen. Zur Unterstützung von sehbehinderten Menschen wird ein taktiles und optisches Leitsystem installiert, dessen Ausgestaltung mit dem Blinden- und Seh-behindertenverband abgestimmt wird. Die Einrichtung der Bushaltestellen der Linie 235 erfolgt durch die Stadt Recklinghausen, während der Kreis die baulichen Maßnahmen am Kreishaus übernimmt.
Für die Umsetzung der baulichen Maßnahmen und die notwendigen Vergaben stellt der Kreistag Haushaltsmittel in Höhe von 450.000 Euro zur Verfügung. Ein Baubeginn wird frühestens für März 2021 erwartet.
Zusätzlich ist eine Bereinigung der Grundstückssituation vorgesehen, da Grenzvermessungen Abweichungen zwischen den Katasterdaten und den örtlichen Gegebenheiten aufgezeigt haben. Um die baulichen Anpassungen sowie die Errichtung einer Trafostation zu ermöglichen, soll die Verwaltung Verhandlungen mit der Stadt Recklinghausen über den Erwerb von insgesamt 2.491 Quadratmetern Grundstücksflächen führen. Die Kosten für den Grundstückskauf werden nach Abschluss der Verhandlungen ermittelt.
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