Kreishaussanierung: Aktueller Sachstand
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat im Rahmen einer Berichtsvorlage den aktuellen Sachstand zur Sanierung des Kreishauses vorgelegt. Die Planung befindet sich derzeit in der Leistungsphase 3 der Entwurfsplanung, die zum jetzigen Zeitpunkt zu etwa 60 Prozent abgeschlossen ist. Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist ein neues Fassadenraster, das eine höhere Flächeneffizienz ermöglicht. Durch die optimierten Raumstrukturen können künftig 979 Arbeitsplätze untergebracht werden, was einer Steigerung von etwa 14 Prozent gegenüber dem bisherigen Bestand entspricht. Dieser Zuwachs ermöglicht es, verschiedene Fachdienste, die derzeit in externen Objekten wie der Herner Straße, der Lessingstraße oder der Castroper Straße untergebracht sind, nach Abschluss der Sanierung wieder im Kreishaus unterzubringen.
Die Sanierung ist als bauabschnittsweises Vorhaben konzipiert, wobei eine Interimsplanung die Unterbringung der Fachdienste in angemieteten Räumlichkeiten, etwa im Erlenkamp, vorsieht. Die finanzielle Situation der bisherigen Planungsleistungen verläuft laut Bericht planmäßig. Bezüglich der Gesamtkosten wird auf eine indizierte Schätzung von etwa 99 Millionen Euro für das dritte Quartal 2024 verwiesen, basierend auf einer angenommenen jährlichen Preissteigerung von 4 Prozent. Die Verwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Entwicklung der Baupreise und Materialkosten bei Holz, Kunststoff und Stahl mit weiteren Anpassungen der Kostenprognose zu rechnen ist. Ein Bau- und Finanzierungsbeschluss des Kreistages wird für Ende 2021 angestrebt.
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