Förderung zusätzlicher Schülerverkehre zur Verbesserung des Infektionsschutzes - Sachstandsbericht -
✦ KI-Zusammenfassung
Die Kreisverwaltung hat im Rahmen einer Berichtsvorlage den Sachstand zur Förderung zusätzlicher Schülerverkehre zur Verbesserung des Infektionsschutzes dargelegt. Hintergrund ist die Mitteilung des Verkehrsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen, dass seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 zusätzliche Busangebote zur Entlastung der Schülerströme zu 100 Prozent aus einem Sonderfördertopf finanziert werden. Die Kreisverwaltung hat hierfür einen entsprechenden Förderantrag gestellt.
Im Kreisgebiet werden derzeit je nach Wochentag zwischen 28 und 48 zusätzliche Busse eingesetzt. An der Umsetzung sind verschiedene Verkehrsunternehmen beteiligt, darunter die Vestische Straßenbahnen GmbH, die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG (BOGESTRA), die Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), die Straßenbahn Herne – Castrop-Rauxel GmbH (HCR) sowie die Westfalen Bus GmbH (WB). Die Kreisverwaltung steht diesbezüglich im Austausch mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR AöR), um die EU-konforme Finanzierung und die Einhaltung von Vergaberechten sicherzustellen.
Zur weiteren Entzerrung der Schülerverkehre ist die Entwicklung von Konzepten zur Staffelung der Schulanfangszeiten erforderlich. Da die bisherigen Zeitfenster nach den Schulvorschriften NRW nicht ausreichen, um die Schülerströme deutlich zu trennen, müssen neue Ansätze erarbeitet werden. Dies erfordert die Erstellung von zehn neuen Konzepten durch die städtischen Schulträger. Aufgrund des notwendigen Abstimmungsaufwands zwischen Schulen, Verkehrsunternehmen und Kommunen wird eine Umsetzung der neuen Konzepte voraussichtlich erst zum Schuljahr 2021/2022 möglich sein.
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