IGA2027 - Antrag für das WASAG Gelände
✦ KI-Zusammenfassung
Mit der Beschlussvorlage 2021/015 bekräftigt der Kreistag Recklinghausen die Bewerbung des Kreises für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 als Sonderstandort. Die Verwaltung erhält den Auftrag, diese Bewerbung weiter voranzutreiben und inhaltlich zu konkretisieren. Als Grundlage für das Vorhaben dient das WASAG-Gelände, das unter dem Titel „Umweltzentrum auf großflächiger Rüstungsaltlast“ in der Kategorie „Unsere Gärten“ eingereicht werden soll.
Das geplante Projekt zielt darauf ab, Teile des Geländes für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dabei sollen das ehemalige Werksgelände, die Wälder und Moore der Sythener Mark sowie Kiefern- und Mischwaldflächen erschlossen werden. Ein zentraler Bestandteil ist die Dokumentation der industriellen Geschichte des Areals, einschließlich der Produktion von Munition und Wettersprengstoffen sowie der historischen Aspekte von Zwangsarbeit und Arbeitsunglücken. Als Ausgangspunkt soll ein ehemaliges Labor zu einem Dokumentationszentrum umfunktioniert werden, von dem aus ein Rundgang über verschiedene Standpunkte und Wegeführungen möglich sein soll.
Die Kosten für die Realisierung der in der Projektskizze genannten Teilprojekte werden auf 1.482.000 Euro geschätzt. Bei einer angenommenen Förderquote von 80 Prozent verbleibt ein Eigenanteil von 296.400 Euro, der aus den Mitteln der „Zukunftsinvestition für den Kreis Recklingarsen“ (ZIRE) finanziert werden soll. Das Projekt wird als erster Schritt zur Entwicklung des Geländes hin zu einem klimaneutralen Standort betrachtet.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 20210312100014
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20201210082623-1
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20210122095831-0