Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Haushalt des Kreises Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2021/146 der Kreisverwaltung Recklinghausen legt die finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Kreishaushalt für die Jahre 2020 und 2021 dar. Im Haushaltsjahr 2020 verzeichnete der Kreis einen saldierten Finanzbedarf von rund 10,3 Millionen Euro. Für das Jahr 2021 wird ein saldierter Bedarf von etwa 1,1 Millionen Euro prognostiziert.
Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Einzelposten zusammen. Ein wesentlicher Bestandteil sind Schutzmaterialien, für die im Jahr 2020 ein Bedarf von rund 6,6 Millionen Euro entstand, wobei ein Teil der Ausgaben durch unentgeltliche Leistungen des Landes Nordrhein-Westfalen gedeckt wurde. Die weiteren Bedarfe umfassen Laborkosten für SARS-CoV-2-Testungen, Personal- und Sachkosten des DRK für Testungen sowie Kosten für die Kontaktnachverfolgung. Während die Laborkosten durch die Coronavirus-Testverordnung teilweise gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe abrechenbar sind, verbleiben für bestimmte Zeiträume und Fallkonstellationen Kosten beim Kreis.
Ein weiterer Kostenfaktor sind Gebühren, Mieten und Pachten, die im Jahr 2021 voraussichtlich einen saldierten Bedarf von über einer Million Euro erreichen werden. Die Kosten für das Impfzentrum konnten durch entsprechende Finanzentlastungen im Jahr 2021 ausgeglichen werden. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Prognosen aufgrund der dynamischen Pandemieentwicklung vorläufig sind und weitere Beschaffungen von Schutzmaterialien von der weiteren Infektionslage abhängen.
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