Kein Abschluss ohne Anschluss - Umsetzung Landesprogramm
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2021/168 des Landrats erläutert den aktuellen Stand und die Umsetzung des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) im Kreis Recklinghausen. Seit 2013 wurden die KAoA-Strukturen an rund siebzig Schulen im Kreis etabliert. Die Kommunale Koordinierungsstelle fungiert dabei als zentrale Anlaufstelle für Schulleitungen, Studien- und Berufswahlkoordinatoren sowie die Schulaufsicht. Durch regelmäßige Fachtagungen und Arbeitskreise findet ein Austausch zwischen Lehrkräften, der Jugendberufshilfe, Bildungsträgern und weiteren Akteuren statt.
Die Zusammenarbeit erstreckt sich über die Kreisgrenzen hinaus auf den Regierungsbezirk Münster. Gemeinsam mit der Regionalagentur Emscher-Lippe, der Agentur für Arbeit, den Kammern und den Kommunalen Koordinierungsstellen der Städte Bottrop und Gelsenkirchen werden Projekte wie Werbekampagnen für den Ausbildungsstart oder digitale Elternabende durchgeführt. Ein jährlicher KAoA-Kalender unterstützt die regionale Vernetzung.
Während der Pandemie wurden bestehende Strukturen durch digitale Angebote, wie virtuelle Ausbildungsmessen oder Online-Potenzialanalysen, ergänzt, wobei die Bedeutung von Präsenzangeboten und betrieblichen Praxisphasen hervorgehoben wird. Zur Unterstützung der Jugendlichen wurden zudem niederschwellige Kontaktmöglichkeiten an Berufskollegs geschaffen. Die Vorlage unterstreicht die Bedeutung der Kommunalen Koordinierungsstelle als zentrale Instanz zur Koordination der Netzwerkpartner, um Jugendlichen einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Berufswelt zu ermöglichen.
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