Sachstandsbericht zur Kreishaussanierung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2021/039 informiert über den aktuellen Sachstand zur Sanierung des Kreishauses. Die im Februar 2019 beschlossenen Sofortmaßnahmen, welche die Beseitigung von Brandüberschlagsecken, die Erneuerung der Elektroverteilungen sowie die Beschaffung von LED-Stehleuchten umfassten, sind baulich abgeschlossen. Die finanziellen Ausgaben für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,89 Millionen Euro.
Das umfassende Sanierungsprojekt, das die Jahre 2020 bis 2030 prägen wird, integriert verschiedene Baubereiche. Dazu gehören die Erneuerung der Heizungsanlage, die Dachsanierung sowie die Umsetzung baulicher Aspekte eines Sicherheitskonzepts zur Barrierefreiheit. Die Planung der Heizung erfolgt dabei in Abhängigkeit von der Gestaltung der Gebäudehülle.
Im Rahmen einer Prüfung durch Fachplaner wurde die Notwendigkeit einer Sanierung der Fassade und der Fenster festgestellt, da die technische Lebensdauer erreicht ist und Mängel wie Undichtigkeiten sowie ein unzureichender Wärmeschutz vorliegen. Eine spätere, separate Sanierung dieser Bauteile würde laut Verwaltung zu Mehrkosten von über 20 Millionen Euro führen. Die geplante energetische Sanierung der Gebäudehülle soll zudem die CO2-Einsparung fördern. Für die Umsetzung der Bauarbeiten wird die Immobilie „Am Erlenkamp“ langfristig angemietet, um den Dienstbetrieb sicherzustellen.
Die Entwurfsplanung für den Baubeschluss umfasst alle genannten Maßnahmen. Ein Baubeschluss durch den Kreistag wird frühestens im Juni 2021 erwartet, wobei die bauliche Umsetzung des Projekts ab August 2022 beginnen soll.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20201217112054-0