(Aus)Bau von Radwegen entlang der Kreisstraßen - Bedeutung, Investition, Unterhaltung
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2021/115 befasst sich mit dem Ausbau und der Unterhaltung von Radwegen entlang der Kreisstraßen im Kreis Recklinghausen. Die Verwaltung legt dar, dass im Zeitraum von 2004 bis 2018 bereits Investitionen in Höhe von etwa 22,5 Millionen Euro in den Radwegebau geflossen sind, wobei ein Großteil der Kosten durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert wurde. Ziel der Kreisverwaltung ist die Schaffung eines zusammenhängenden Netzes mit beidseitigen Radwegen, sofern dies technisch umsetzbar ist.
Im Rahmen der aktuellen Beschlusslage wird vorgeschlagen, die Sachstände zum Radverkehr an Kreisstraßen zur Kenntnis zu nehmen. Die Verwaltung soll mit der Erarbeitung eines spezifischen Radverkehrskonzepts für die Kreisstraßen beauftragt werden. Zudem wird die Verwaltung angewiesen, Abstimmungen mit den kreisangehörigen Städten herbeizuführen. Ziel dieser Gespräche ist die Förderung des Radverkehrs sowie die Prüfung einer Neuaufteilung der Straßenquerschnitte zugunsten von Radfahrstreifen.
Die Vorlage weist darauf hin, dass die Planung aufgrund der unterschiedlichen Verkehrsstrukturen zwischen dem urbanen Süden und dem ländlichen Norden des Kreises individuelle Lösungen erfordert. Da die Straßenquerschnitte in Siedlungsbereichen oft unveränderlich sind und zusätzliche Flächennutzung den Klimazielen entgegenstehen könnte, liegt der Fokus auf einer effizienten Nutzung des vorhandenen Verkehrsraums, etwa durch die Umverteilung von Flächen des ruhenden Verkehrs. Über die Ergebnisse der weiteren Planungen soll in einer Folgevorlage berichtet werden.
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