Kreisstraße 22 - Bedeutung für gate.ruhr und Evonik und derzeitiger Stand
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2021/134 informiert über den aktuellen Sachstand zur verkehrlichen Erschließung des Projekts „gate.ruhr“ sowie zur Erneuerung der Kreisstraße K 22 im Bereich der Stadt Marl. Im Zentrum der Planung steht die Anpassung der Infrastruktur an die künftigen Verkehrsbedarfe, die durch die Revitalisierung der ehemaligen Bergwerksflächen der Schachtanlage Auguste-Victoria entstehen.
Die Stadt Marl plant im Rahmen des Bebauungsplans „gate.ruhr“ den Bau eines neuen Kreisverkehrsplatzes an der Einmündung Carl-Duisberg-Straße, Nordstraße und Flurstraße. Die gate.ruhr GmbH trägt die Kosten für diesen Kreisverkehrsplatz. Parallel dazu sieht die Verwaltung des Kreises Recklinghausen den Ausbau eines etwa 340 Meter langen Abschnitts der K 22 vor. Dieser umfasst die Anpassung des Straßenquerschnitts sowie den Ersatzneubau eines Brückenbauwerks über den Sickingmühlenbach, da das bestehende Bauwerk baulich stark geschädigt ist. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Straßenführung zu vereinheitlichen. Zudem sollen beidseitige Fuß- und Radwege gemäß dem regionalen Radwegenetz realisiert werden.
Die Umsetzung der K 22 ist aufgrund der Baulastträgerschaft in zwei Lose unterteilt, wobei der Kreis Recklinghausen für das Los 2 verantwortlich ist. Die veranschlagten Gesamtkosten für die Kreismaßnahmen belaufen sich auf 3,66 Millionen Euro. Ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Münster über 2.718.600 Euro wurde gestellt. Bei einer Bewilligung der Fördersumme läge der Eigenanteil des Kreises bei 906.200 Euro.
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