Breitbandausbau im Kreis Recklinghausen- Stand Programm 'weiße Flecken' und Ausblick
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2021/135 informiert über den aktuellen Stand des Breitbandausbaus im Kreis Recklinghausen im Rahmen des Programms zur Schließung von „weißen Flecken“. Das Projekt umfasst die Versorgung von rund 11.800 Anschlüssen für Haushalte und Unternehmen sowie 206 Schulen. Die Finanzierung erfolgt durch eine 100-prozentige Übernahme der Wirtschaftlichkeitslücke durch Fördermittel des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von insgesamt 68,35 Millionen Euro.
Der Kreis übernimmt die Projektleitung und das Management für die zehn kreisangehörigen Städte. Der Ausbau ist in zwei Gebiete unterteilt: Nord und Süd, die jeweils in zwei Lose gegliedert sind. Während die Telekom Deutschland die Lose Nord 1, Nord 2 und Süd 1 betreut, ist die Gelsennet-Kommunikationsgesellschaft mbH für das Los Süd 2 zuständig.
Nach Verzögerungen durch Behinderungsanzeigen und die Corona-Pandemie wurde der Bewilligungszeitraum auf den 30. September 2021 verlängert. Zum Stand Ende Juli 2021 ist die Buchbarkeit von Highspeed-Produkten in weiten Teilen des Kreises weitgehend hergestellt, wobei die Quote für die verfügbaren Flächen bei mindestens 98 % liegt. Die vollständige Übergabe der betriebsbereiten Netze wird für die 32. Kalenderwoche 2021 erwartet. Bisher wurden etwa 60,2 % der bewilligten Fördermittel abgerufen. Als Herausforderungen im Ausbauprozess werden unter anderem langwierige Genehmigungsverfahren, Kampfmittelverdacht sowie technische Hindernisse bei der Netzplanung angeführt.
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