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Berichtsvorlage

Vestischer Klimapakt: Wasserwirtschaft im Klimawandel

2021/137 29.07.2021 Ausschuss für Klima, Nachhaltigkeit und Umwelt

✦ KI-Zusammenfassung

Die Berichtsvorlage 2021/137 des Ausschusses für Klima, Nachhaltigkeit und Umwelt thematisiert die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft im Kreis Recklinghausen. Grundlage der Bewertung ist die EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer sowie ein Verschlechterungsverbot vorsieht.

Aktuelle Daten zeigen, dass die Grundwasserkörper im Einzugsgebiet der Lippe und der Emscher einen guten mengenmäßigen Zustand aufweisen. Bei den Oberflächengewässern liegen primär hydromorphologische und chemische Defizite vor, nicht jedoch ein Mangel am Gewässerabfluss. Dennoch sind im Kreisgebiet bereits Auswirkungen von Trockenperioden dokumentiert, etwa im Einzugsgebiet des Rhader Baches und Wienbaches in Dorsten, wo Gewässerabschnitte im Sommer trockenfielen.

Für die Zukunft wird eine Verschiebung der Niederschläge von der Sommer- zur Winterperiode sowie eine Zunahme von Starkregenereignissen prognostiziert. Dies könnte langfristig die Grundwasserneubildung verringern und zu sinkenden Grundwasserspiegeln sowie einer Verschlechterung der Wasserqualität führen. Auf Bundesebene wird hierzu eine Nationale Wasserstrategie entwickelt, um Nutzungskonflikte zu vermeiden und die Wasserinfrastruktur anzupassen. In Nordrhein-Westfalen wird zudem eine Konzeption für längere Trockenphasen durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz entwickelt. Die Untere Wasserbehörde berät Planer und Kommunen bereits frühzeitig bei wasserrechtlichen Fragestellungen im Kontext des Klimawandels.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 183 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.

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