UNESCO-Welterbe-Projekt 'Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet'
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreistag hat sich im Rahmen der Beschlussvorlage 2021/079 dazu bereit erklärt, das Welterbe-Projekt „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ zu begrüßen und die Bemühungen der kreisangehörigen Städte zu unterstützen. Hintergrund der Vorlage ist das Ersuchen der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sowie des Landesbauministeriums, die Einbeziehung der Industrielandschaft Ruhrgebiet in die nationale Tentativliste des UNESCO-Welterbes zu unterstützen. Für eine staatliche Förderung der Bewerbung ist ein breiter Konsens der beteiligten Kommunen erforderlich.
Das Projekt zielt darauf ab, die industrielle Epoche zwischen 180/0 und 1950 als Zeugnis von außergewöhnlichem universellem Wert zu dokumentieren. Im Kreis Recklinghausen sind dabei verschiedene Schutzbereiche relevant, darunter der Emscher-Hauptlauf, diverse Kanäle wie der Datteln-Hamm-Kanal, Eisenbahnlinien sowie spezifische Zechenstandorte und Halden.
Die Verwaltung sieht in der Bewerbung Entwicklungschancen für den Kreis, betont jedoch die Notwendigkeit weiterer Klärungen bezüglich der finanziellen Aspekte und der Auswirkungen des Schutzstatus auf die räumliche Entwicklung. Es wird darauf hingewiesen, dass der Schutzstatus nicht allein auf die Erhaltung abzielt und bereits bestehende rechtliche Bindungen, wie der Denkmalschutz oder die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, bestehen. Die Verwaltung wurde beauftragt, über die weiteren Entwicklungen des Projektes sowie die damit verbundenen Chancen und Bindungen zu berichten.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 20213103100079
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20210408133145-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20210415074731-0
- Anlage 3 als PDF öffnen ↗ 20210408133147-0