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Berichtsvorlage

Regionale Schulberatungsstelle - Ausbau durch weitere Stellen des Landes

2022/097 04.08.2022

✦ KI-Zusammenfassung

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt dem Kreis Recklinghausen zwei zusätzliche Vollzeitstellen für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen zur Verfügung. Damit wird die Kapazität der Regionalen Schulberatungsstelle (RSB) von derzeit neun auf elf Stellen erhöht. Die RSB ist als Einrichtung des Kreises im Fachbereich Gesundheit, Bildung und Erziehung angesiedelt. Die Finanzierung der Personalkosten erfolgt durch das Land, während der Kreis die Bereitstellung der Büro- und Sachausstattung übernimmt.

Die Zuständigkeit der Beratungsstelle erstreckt sich auf die Schulen aller Schulformen in den Städten Castrop-Rauxel, Datteln, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen und Waltrop. Die Versorgungssituation im Kreis weist im Vergleich zum Landesdurchschnitt ein höheres Verhältnis von Schülerinnen und Schülern zu Schulpsychologinnen auf. Während das Verhältnis in Nordrhein-Westfalen bei etwa 4.570 zu 1 liegt, beträgt es in der Regionalen Schulberatungsstelle Recklinghausen aktuell rund 8.100 zu 1. Durch die neuen Landesstellen wird dieses Verhältnis auf etwa 6.640 zu 1 angepasst.

Das Aufgabenspektrum der Schulpsychologie umfasst die Beratung von Schulen, Lehrkräften, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, die Durchführung von Diagnostik und Präventionsangeboten sowie die Begleitung schulischer Krisen. Im ersten Halbjahr 2022 verzeichnete die Stelle etwa 250 Individualanmeldungen, wovon 72 auf einer Warteliste standen. Zudem wurden rund 60 Lehrerberatungen und 40 Meldungen über schulische Krisen bearbeitet. Die Verwaltung stellt fest, dass die Fallanfragen an Komplexität zugenommen haben.

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