Integrationskonzept für den Kreis Recklinghausen und Schwerpunktziele des Kommunalen Integrationszentrums
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2022/074 sieht die Verabschiedung der Fortschreibung des Integrationskonzeptes für den Kreis Recklinghausen als Handlungsempfehlung vor. Das Konzept, welches auf früheren Vorlagen aus den Jahren 2012 bis 2017 aufbaut, dient als Rahmen für die integrative Arbeit im Kreis und zielt darauf ab, die Zusammenarbeit mit freien Trägern zu koordinieren, ohne Parallelstrukturen zu den kreisangehörigen Kommunen zu schaffen. Die Zielgruppen umfassen Eingewanderte, deren Nachkommen, Schutzsuchende sowie die gesamte Aufnahmegesellschaft. Die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen sind aufgrund der unterschiedlichen Sozialräume im Kreisgebiet nicht verbindlich.
Zudem wird die Festlegung von Schwerpunktzielen für die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) für die Jahre 2023 und 2024 beantragt. Im Bereich Bildung liegt der Fokus auf der Förderung der Interkulturalität und der Stärkung der Chancengerechtigkeit, unter anderem durch den Ausbau der Sprachförderung und des herkunftssprachlichen Unterrichts. Ein weiteres Schwerpunktziel befasst sich mit Integration als Querschnittsaufgabe. Hierbei soll die Teilhabe durch die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement sowie die Unterstützung von Migrantenselbstorganisationen gestärkt werden. Ziel ist es, durch Qualifizierungen und Netzwerkveranstaltungen die Professionalisierung des Ehrenamtes zu fördern, sodass Förderprogramme des KI bedarfsgerecht eingesetzt werden können. Die beschlossenen Ziele werden den zuständigen Ministerien des Landes Nordrhein-Westfalen mitgeteilt.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 20220707100075
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20220816060731-0