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Berichtsvorlage

Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Haushalt des Kreises Recklinghausen (Sachstandsbericht per 30. Juni 2022)

2022/105 17.08.2022 Kreisausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Die Kreisverwaltung Recklinghausen hat in einer Berichtsvorlage zum Stand der 2022/105 den Sachstand der COVID-19-bedingten Auswirkungen auf den Kreishaushalt bis zum 30. Juni 2022 dargelegt. Im laufenden Haushaltsjahr verzeichnete die Verwaltung bis zu diesem Stichtag finanzielle Bedarfe in Höhe von rund 4,19 Millionen Euro, denen Finanzentlastungen in Höhe von etwa 5,08 Millionen Euro gegenüberstanden. Dieser positive Saldo resultiert laut der Verwaltung aus der Tatsache, dass bestimmte Entlastungen vorab und pauschal geleistet wurden, während die endgültige Abrechnung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

Die Gesamtkosten der Pandemie-Maßnahmen belaufen sich seit 2020 auf rund 26,74 Millionen Euro, während die kumulierten Finanzentlastungen bei etwa 14,85 Millionen Euro liegen. Die Haushaltsjahre 2020 und 2021 schlossen mit einem saldierten Finanzbedarf von insgesamt rund 12,79 Millionen Euro ab.

Die Ausgaben verteilen sich auf verschiedene Bereiche, darunter die Beschaffung von Schutzmaterialien, Laborkosten für Testungen, Personal- und Sachkosten für Testzentren sowie die Kontaktnachverfolgung. Während die Kosten für das Impfzentrum im Jahr 2021 durch Erstattungen von Bund und Land vollständig ausgeglichen wurden, bestehen bei den Kosten für die Kontaktnachverfolgung und die Personal- und Sachkosten des DRK weiterhin laufende Abrechnungsprozesse. Eine Prognose für das Ende des Haushaltsjahres 2022 ist aufgrund der dynamischen Entwicklung der Pandemie derzeit nicht möglich.

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