Finanzielle Unterstützung der Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 2023/008 sieht eine jährliche finanzielle Unterstützung der Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes im Kreis Recklinghausen vor. Der Vorschlag sieht vor, den beteiligten Hilfsorganisationen künftig einen zweckgebundenen Zuschuss in Gesamthöhe von 30.000 Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Dies entspricht einem Betrag von 7.500 Euro pro Einsatzeinheit.
Im Kreis Recklinghausen stehen für Aufgaben im Sanitäts- und Betreuungsdienst vier Einsatzeinheiten der DRK Kreisverbände Recklinghausen und Gladbeck sowie des Malteser Hilfsdienstes zur Verfügung. Diese Einheiten sind für die Behandlungsplatzbereitschaft 50, die Betreuungsplatzbereitschaft 500 sowie den Patiententransportzug verplant. Zudem unterstützen sie das Logistikkonzept des Kreises, etwa bei der Verpflegung von Einsatzkräften oder bei Evakuierungslagen.
Die finanzielle Unterstützung soll dazu dienen, die Einsatzbereitschaft der Organisationen aufrechtzuerhalten. Die Kosten für die Einsatzeinheiten setzen sich aus Bundes-, Landes- und organisationseigenen Mitteln zusammen. Zu den organisationseigenen Kosten gehören unter anderem die Bereitstellung von Führungs- und Technikfahrzeugen, Krankentransportwagen, Einsatzbekleidung sowie die Ausbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die Verwaltung weist darauf hin, dass die entsprechenden Haushaltsmittel im Budget des Fachdienstes Bevölkerungsschutz eingeplant sind. Die Maßnahme ist als freiwillige Leistung konzipiert und wirkt kreisumlagewirksam.
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