Optimierung der Verkehrsbeziehungen am Knotenpunkt Alte Grenzstraße (K 23) / Blitzkuhlenstraße in Recklinghausen aufgrund des Totalausfalls der Ampelanlage
✦ KI-Zusammenfassung
Die Lichtsignalanlage am Knotenpunkt Alte Grenzstraße (K 23) und Blitzkuhlenstraße in Recklinghausen ist nach einem Totalausfall im Januar 2023 als irreparabel eingestuft worden. Da die Anlage aus dem Jahr 1992 zahlreiche Schadstellen aufweist, unter anderem bei der Verkehrserfassung und den Fußgängeranforderern, konnte lediglich durch ein neues Steuergerät ein temporärer Betrieb mit festen Umlaufzeiten sichergestellt werden. Eine bedarfsgerechte Verkehrssteuerung ist derzeit nicht möglich.
Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung durch die Erschließung der Gewerbegebiete König-Ludwig, Maria-von-Linden-Straße und Liebigstraße sowie der Bedeutung der Blitzkuhlenstraße als Verbindung nach Castrop-Rauxel und Datteln sowie zum Autobahnanschluss Recklinghausen Ost, ist eine umfassende Überplanung des Bereichs vorgesehen. Ziel ist es, den Knotenpunkt nach aktuellen technischen Regelwerken und Normen für den Radverkehr zu optimieren. Dies umfasst unter anderem die Anpassung von Haltlinien, die Ausbildung von Radaufstellstreifen sowie die Verbesserung der Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern. Auch die Rückführung von ungesicherten Rechtsabbiegestraßen und die Anpassung von Dreiecksinseln sind Bestandteil der Planung.
Der Kreistag hat der Verwaltung den Auftrag erteilt, unter Einbeziehung externer Fachplaner eine Entwurfsplanung zu erstellen. Die Maßnahme soll im Rahmen des Vestischen Klimapakts zur Ausweitung des Radwegenetzes und zur CO2-Einsparung beitragen. Das Ergebnis der Planung soll dem Kreistag zur Entscheidung über den anschließenden Bau vorgelegt werden.
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