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Beschlussvorlage

Rettungsdienstbedarfsplanung für den Kreis Recklinghausen

2023/085 24.07.2023 Kreisausschuss

✦ KI-Zusammenfassung

Der Kreisausschuss für Mobilität, Feuerschutz und Rettungswesen sowie der Kreistag des Kreises Recklinghausen beraten über den neuen Rettungsdienstbedarfsplan. Die Vorlage basiert auf einem externen Gutachten der Firma FORPLAN®, welches die rettungsdienstlichen Strukturen im Kreis untersucht hat. Ziel des Plans ist die Festlegung von Standorten, der Anzahl der Rettungswachen sowie der erforderlichen Fahrzeuge und Qualitätsanforderungen.

Ein zentrales Planungskriterium ist die Hilfsfrist. In den als Einsatzkernbereiche definierten Gebieten, die eine Einwohnerzahl von über 2.000 und eine Dichte von mehr als 750 Einwohnern pro Quadratkilometer aufweisen, soll die Erreichung von Notfallorten in der Regel innerhalb von 8 Minuten erfolgen. In allen übrigen Bereichen ist eine Erreichung innerhalb von 12 Minuten anzustreben, wobei ein Erreichungsgrad von mindestens 90 % angestrebt wird.

Die Umsetzung des Plans sieht verschiedene Veränderungen der aktuellen Strukturen vor. Im Bereich des Krankentransports erhöht sich die Einsatzmittelvorhaltung um 183 Stunden, unter anderem durch einen zusätzlichen Krankentransportwagen in Haltern am See. In der Notfallrettung sind Anpassungen in mehreren Städten vorgesehen, etwa durch die Ausweitung von Vorhaltezeiten oder die Errichtung neuer Standorte in Castrop-Rauxel, Gladbeck und Herten. Zudem wird die personelle Kapazität der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst sowie der Sachbearbeitung erhöht. Die Anzahl der Ausbildungsstellen für Notfallsanitäter soll von 24 auf bis zu 44 Stellen steigen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass eine kurzfristige Umsetzung aufgrund des Fachkräftemangels mit Herausforderungen verbunden ist.

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