Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen - Jahresrechnung des Gebührenhaushaltes Abfallwirtschaft für das Jahr 2022
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2023/116 zur Jahresrechnung des Gebührenhaushaltes der Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen für das Jahr 2022 legt die finanzielle Entwicklung der Abfallentsorgung dar. Im Abrechnungszeitraum 2022 beliefen sich die Einnahmen aus Gebühren und Verwertungen auf 31.202.203,36 €, während die Ausgaben 33.992.489,72 € erreichten. Daraus resultierte ein Fehlbetrag von 2.790.286,36 €.
Die ursprünglich geplante Entnahme aus der Gebührenrücklage in Höhe von 2.379.036,02 € war nicht ausreichend, um das Defizit zu decken, weshalb eine zusätzliche Rücklagenentnahme von 411.250,34 € erforderlich wurde. Als Hauptursache für das ungeplante Defizit werden höhere Entsorgungsgebühren in den EKOCity-Anlagen angeführt. Aufgrund eines Mengenrückgangs bei den Mitgliedskommunen stieg der Mischpreis von 140,33 €/t auf 144,69 €/t an. Trotz geringerer Liefermengen des Kreises Recklinghausen fiel ein um etwa 680.000 € höherer Beitrag als geplant an. Teilweise konnten diese Mehrkosten durch geringere Kosten bei der Verwertung von Wertstoffen und Problemabfällen ausgeglichen werden.
Nach Berücksichtigung des Fehlbetrags aus 2022 beläuft sich der Bestand der Gebührenrücklage zum 31.12.2022 auf 1.244.665,09 €. Für das Jahr 2023 ist keine Rücklagenentnahme vorgesehen. Für das Jahr 2024 wird dem Kreistag vorgeschlagen, die Gebühren für Hausmüll, hausmüllähnliche Abfälle, Problemabfälle und Wertstoffe durch eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von rund 630.200 € zu stützen, sodass ein Restbestand von etwa 600.000 € verbleiben würde.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20230927082917-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20230927082913-0