Ausschreibung des Radverkehrskonzepts Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Kreisverwaltung Recklinghausen beabsichtigt, die Erstellung eines kreisweiten Radverkehrskonzepts extern zu vergeben. Im Rahmen der Beschlussvorlage 2023/129 wird die öffentliche Ausschreibung des Konzepts vorgeschlagen, welches auf dem „Masterplan Mobilität 2050 Kreis Recklinghausen“ sowie auf Erhebungen zur Radverkehrsinfrastruktur aus den Jahren 2021 und 2022 aufbaut. Ziel der Maßnahme ist die Förderung des Radverkehrs zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Förderung einer nachhaltigen Verkehrsverlagerung.
Das Konzept soll eine hierarchische und lückenlose Netzplanung umfassen, die sowohl Alltags- als auch Freizeitnetze berücksichtigt und bestehende Infrastrukturen anderer Baulastträger sowie Verknüpfungspunkte zum ÖPNV integriert. Neben baulichen Maßnahmen an Kreisstraßen sind auch „weiche“ Maßnahmen wie eine Kommunikationsstrategie und Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen. Die Planung soll konkrete Handlungsempfehlungen, eine Priorisierung von Maßnahmen sowie eine Bewertung nach Kosten, Zeithorizont und ökologischem Potenzial enthalten.
Die Verwaltung übernimmt dabei die Rolle der Koordination, der fachlichen Beratung der kreisangehörigen Kommunen sowie der Planung von Infrastruktur an Kreisstraßen. Die Erarbeitung des Konzepts ist auf einen Zeitraum von etwa einem Jahr angelegt, wobei die Vergabe der Ingenieurleistungen für das erste Quartal 2024 vorgesehen ist. Die Finanzierung der Leistungen ist in der Haushaltsplanung 2024 berücksichtigt, wobei die Prüfung eines Förderantrags beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr für das Projekt läuft.
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