Betriebliches Mobilitätsmanagement - Aktueller Sachstand
✦ KI-Zusammenfassung
Die Kreisverwaltung plant für das Jahr 2024 die Etablierung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM). Dieses Vorhaben ist als Bestandteil des Masterplans Mobilität 2050 sowie des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Kreises Recklinghausen vorgesehen. Ziel des Prozesses ist die gezielte Beeinflussierung des Mobilitätsverhaltens durch organisatorische und informative Maßnahmen, um beispielsweise Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Arbeitgeberattraktivität zu steigern.
Im Rahmen der Umsetzung soll zunächst eine umfassende Grundlagenermittlung durchgeführt werden. Diese Analyse umfasst die Untersuchung von Standorten, die Erfassung der Wohnorte und der Verkehrsmittelnutzung der Mitarbeitenden sowie die Auswertung von Dienstreisen und dem Fuhrpark. Dabei sollen auch die Auswirkungen der Kreishaussanierung sowie die Planungen für das zukünftige Straßenverkehrsamt und die Leitstelle berücksichtigt werden. Bestehende Maßnahmen wie die Installation von Ladesäulen, Fahrradabstellanlagen und die Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten sollen in den Prozess integriert werden. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Förderung des ÖPNV, der E-Mobilität und der Nahmobilität.
Zur Steuerung des Vorhabens wird eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe gebildet. Der Prozess ist als dauerhafte Aufgabe angelegt, wobei eine jährliche Berichterstattung an die politischen Gremien vorgesehen ist. Die finanziellen Mittel für die Erstellung des Konzepts sind für die Haushaltsjahre 2024 und 2025 bereitgestellt.
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