Masterplan Mobilität 2050 - Kreis Recklinghausen: Beschluss des Endberichts
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreisausschuss für Mobilität, Feuerschutz und Rettungswesen befasst sich mit der Beschlussvorlage 2024/129 zum Masterplan Mobilität 2050 für den Kreis Recklinghausen. Mit dem vorliegenden Entwurf soll das Zielkonzept des Masterplans als Leitbild für die künftige Verkehrsplanung verankert werden. Zudem wird der Beschluss des Endberichts sowie eines Maßnahmenkonzepts sowie der Auftrag an die Verwaltung zur fortlaufenden Evaluation der Maßnahmen vorgeschlagen.
Der Masterplan basiert auf den Richtlinien für nachhaltige urbane Mobilitätspläne der Europäischen Union und dem Handbuch für kommunale Mobilitätskonzepte in Nordrhein-Westfalen. Die Erarbeitung erfolgte unter Einbeziehung eines Ingenieurbüros, Verwaltungsgruppen sowie Facharbeitskreisen mit Vertretern kreisangehöriger Städte, Behörden wie dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und verschiedenen Interessensverbänden. Der Endbericht umfasst eine Bestandsanalyse, ein Zielbild für die Rolle der Kreisverwaltung als Straßenbaulastträger und Aufgabenträger des ÖPNV sowie ein Handlungs- und Evaluationskonzept. Dieses deckt Themenbereiche wie Nahmobilität, Kfz- und Wirtschaftsverkehr, Parken, ÖPNV sowie Vernetzung und Sharing ab.
Einige Maßnahmen werden bereits umgesetzt, darunter die Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts und die Teilnahme an regionalen Arbeitsgruppen. Die Verabschiedung des Masterplans dient zudem als Voraussetzung für den Zugang zu bestimmten Förderprogrammen des Landes und der Europäischen Union. Eine umfassende Umsetzungskontrolle ist für einen Zeitraum von fünf bis sieben Jahren vorgesehen, wobei größere Projekte mit zusätzlichem Ressourcenbedarf künftig gesonderten politischen Beschlüssen bedürfen.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 20240908100129
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20240809112050-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20240809112054-0