Sachstand zur Einführung eines Telenotarztsystems
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen einer regionalen Zusammenarbeit wird die Einführung eines Telenotarztsystems im Kreis Recklinghausen vorangetrieben. Basierend auf einer Absichtserklärung des Landes Nordrhein-Westfalen sollen mehrere Träger des Rettungsdienstes gemeinsam ein solches System betreiben. Hierzu hat der Kreis Recklinghausen eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit den Kreisen Coesfeld, Borken, Steinfurt, Warendorf sowie der Stadt Münster geschlossen, wobei die Stadt Münster als Kernträger fungiert.
Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde im Dezember 2023 die Firma umlaut telehealthcare GmbH mit der Einrichtung und dem Betrieb des Systems beauftragt. Derzeit werden zwölf Musterfahrzeuge technisch umgerüstet, wovon auch jeweils ein Rettungswagen in Oer-Erkenschwick und Dorsten betroffen ist. Nach Abschluss der technischen Anpassungen folgt eine Schulung der Administratoren auf den Wachen. Ein dreimonatiger Probebetrieb soll am 1. März 2024 beginnen. Der weitere Ausbau weiterer Fahrzeuge erfolgt nach wirtschaftlichen Kriterien, wobei der Start des Regelbetriebs für das Jahr 2025 geplant ist.
Die Einführung des Systems ist im Rettungsdienstbedarfsplan vom September 2023 vorgesehen. Die anfallenden Kosten für die Einrichtung und den Betrieb sind über die Rettungsdienstgebühren refinanzierbar. Die kreisangehörigen Städte werden durch eine Arbeitsgruppe fortlaufend über die weiteren Schritte informiert.
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