Beteiligung an dem Forschungsprojekt "Altlast als Chance - Geothermische Wärmeversorgung und Altlastensanierung"
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreis Recklinghausen beabsichtigt die Beteiligung an dem Forschungsprojekt „Altlast als Chance – Geothermische Wärmeversorgung und Altlastensanierung“. Ziel des Vorhabens ist die nachhaltige Entwicklung des ehemaligen WASAG-Betriebsgeländes durch eine Kombination aus Sanierungsmaßnahmen und der Nutzung erneuerbarer Energien. Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG hat hierfür unter Einbeziehung der Hochschulen Bochum und Magdeburg sowie der Unternehmen ahu GmbH und delta h Ingenieurgesellschaft mbH eine Projektskizze beim Förderprogramm Energie.IN.NRW eingereicht.
Das Projekt sieht vor, die bei der Altlastensanierung notwendige Wasserförderung aus Brunnen zu nutzen, um das geothermische Potenzial für eine quartiergebundene Wärmeversorgung zu erschließen. Durch die gleichzeitige Nutzung der Infrastruktur für Sanierungs- und Energiezwecke sollen Kosten effizient eingesetzt werden. Eine Entscheidung der Jury über die eingereichten Projektideen wird im ersten Halbjahr 2025 erwartet.
Finanzielle Verpflichtungen für den Kreis entstehen erst bei Einreichung eines vollständigen Förderantrags und nach entsprechender Zustimmung. Im Falle einer Zusage könnten im Zeitraum von 2025 bis 2028 Kosten in Höhe von maximal 300.000 Euro anfallen, wobei die Mittel im Haushalt bereits veranschlagt sind. Die im Rahmen des Projekts errichtete Infrastruktur würde nach Abschluss der Forschungsphase im Besitz des Kreises verbleiben.
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