Bericht zur Ausführung des Haushalts 2026 (Stichtag 30.06.2026)
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage zur Ausführung des Haushalts 2026 mit Stichtag 30.06.2026 weist für das Jahresende eine prognostizierte Verbesserung des Ergebnisses gegenüber der Planung aus. Während der geplante Fehlbedarf bei rund 91,25 Mio. € lag, wird für das Jahr 2026 ein voraussichtlicher Fehlbedarf von etwa 89,46 Mio. € prognostiert. Dies entspricht einer rechnerischen Verbesserung von rund 1,79 Mio. €.
Diese Entwicklung resultiert aus unterschiedlichen Abweichungen in den einzelnen Budgets. Im Bereich Soziales und Jobcenter zeigt sich beim Budget für das Jobcenter eine Verbesserung von 3,64 Mio. €, was primär auf geringere Nettoaufwendungen bei den Kosten der Unterkunft sowie auf einen Rückgang der SGB II-Bedarfsgemeinschaften zurückzuführen ist. Demgegenüber steht im Budget für soziale Leistungen eine prognostizierte Verschlechterung von 5,0 Mio. €, bedingt durch steigende Kosten bei der Hilfe zur Pflege.
Im Bereich Hoch- und Tiefbau werden bei den Immobilienangelegenheiten sowie beim Tiefbau und Kreisgartenbaulehrbetrieb jeweils Minderaufwendungen von etwa 1,0 Mio. € erwartet. Im Bereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung wird hingegen eine Verschlechterung von 660 T€ prognostiziert, die auf steigende Kosten für die Tierheimunterbringung zurückzuführen ist. Bei den Personalaufwendungen wird ein Minderaufwand von 300 T€ verzeichnet.
Hinsichtlich der investiven Ausgaben wird bei den Immobilienangelegenheiten eine Minderauszahlung von 4,0 Mio. € prognostiziert. Die Liquidität des Kreises ist laut Bericht sichergestellt; es sind keine weiteren Kreditaufnahmen geplant.
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