Digitale Infrastruktur - Koordination
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreistag plant die Umsetzung des Projekts „Koordination digitale Infrastruktur“ ab dem 15. Juni 2026. Dabei sollen die bisher getrennten Funktionen für die Gigabit- und Mobilfunkkoordination in einer integrierten Stelle zusammengeführt werden. Die bestehende Projektstelle zur Mobilfunkkoordination, deren Befristung zum 14. Juni 2026 vorgesehen war, soll unter Anpassung der Aufgabeninhalte bis zum 14. Juni 2029 fortgeführt werden.
Die Umsetzung erfolgt auf Basis der neuen Förderrichtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW (MWIKE NRW). Das Land übernimmt dabei 80 Prozent der förderfähigen Personalkosten bis zu einem Betrag von 210.000 Euro über die dreijährige Projektlaufzeit. Der Kreis trägt den verbleibenden Eigenanteil an den Personalkosten sowie die anfallenden Sachaufwendungen.
Die neue Koordinationsstelle hat die Aufgabe, den Ausbau digitaler Netze im Kreis Recklinghausen zu begleiten. Dies umfasst sowohl den eigenwirtschaftlichen als auch den geförderten Ausbau von Mobilfunk und Breitband. Zu den Aufgaben gehören die Identifikation von Versorgungslücken, die Unterstützung der Kommunen bei Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die Abstimmung mit Netzbetreibern und Behörden. Ziel ist die Koordination der verschiedenen Ausbauformen zur Sicherung der digitalen Infrastruktur im Kreisgebiet.
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