Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Kreis Recklinghausen - Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die Berichtsvorlage 2026/119 informiert über den aktuellen Sachstand zur Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Kreis Recklinghausen. Das Planinstrument, das als Grundlage für die künftige Ausgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs dient, wird derzeit durch ein Ingenieurbüro in Zusammenarbeit mit der Vestischen Straßenbahnen GmbH sowie unter Beteiligung der kreisangehörigen Städte, des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und weiterer Interessenvertretungen überarbeitet.
Im Rahmen des Verfahrens wurden bereits zentrale Arbeitspakete bearbeitet, darunter die Definition von Kreisstandards zur Verkehrsbedienung, die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements sowie die Themenfelder Barrierefreiheit und Bedarfsverkehr. Zur Sicherstellung einer Grundversorgung wurde ein Basisstandard (Level B) sowie ein Sollstandard zur Förderung nachhaltiger Mobilität (Level A) festgelegt. Die Anforderungen an barrierefreie Bushaltestellen werden auf Basis eines Haltestellenkatasters abgestimmt.
Aufgrund veränderter finanzieller Rahmenbedingungen durch steigende Kosten für Personal, Energie und Instandhaltung wird im Rahmen der Fortschreibung erstmals ein Priorisierungssystem vorgeschlagen. Dieses System soll Maßnahmen nach ihrem Beitrag zur Fahrgastgewinnung und ihrem Kosten-Nutzen-Verhältnis bewerten, um eine effiziente Nutzung der Ressourcen zu ermöglichen.
Der Entwurf des Nahverkehrsplans soll im zweiten Quartal 2027 in das gesetzliche Anhörungsverfahren gehen. Nach der Auswertung der Stellungnahmen wird eine Beschlussfassung durch den Kreistag im dritten Sitzungsblock des Jahres 2027 angestrebt.
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