Kreis Recklinghausen Transparent

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Beschlussvorlage

Koordination Schulsozialarbeit

2026/071 17.04.2026 Ausschuss für Arbeit, Bildung, Gesundheit und Soziales

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung plant die Schaffung einer Vollzeitstelle zur Koordination der Schulsozialarbeit im Kreis Recklinghausen. Die Stelle soll für den Stellenplan 2027 vorgesehen werden, wobei bereits für das Schuljahr 2026/27 eine Projektreservestelle aus dem laufenden Haushaltsjahr genutzt werden kann. Ziel ist es, die Komplexität an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule durch eine zentrale Stelle zu bewältigen.

Die neue Koordinierungsstelle soll die fachliche Steuerung, die Qualitätssicherung sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit übernehmen. Dabei umfasst der Aufgabenbereich sowohl die über den Kreis beantragten Stellenanteile als auch die kommunal eingesetzten Fachkräfte. Zu den weiteren Aufgaben gehören die Netzwerkarbeit, die Kommunikation und die Beratung der Fachkräfte.

Auf Grundlage einer Richtlinie in Nordrhein-Westfalen besteht die Möglichkeit, eine solche Koordinierungsstelle zu beantragen, wobei das Land bis zu 80 Prozent der Kosten (maximal 80.000 Euro) sowie eine Sachkostenpauschale übernimmt. Für den Zeitraum von August 2026 bis Juli 2027 werden Gesamtkosten in Höhe von 110.239 Euro veranschlagt, wovon ein Eigenanteil des Kreises von etwa 33.512 Euro zu tragen ist. Die dauerhafte Besetzung der Stelle soll trotz der jährlichen Abhängigkeit von der staatlichen Förderung sichergestellt werden.

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