Umbau der K35 Schlägel-und-Eisen-Straße vom Ostring bis zur Mühlenstraße zur Optimierung des Radverkehrs
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Landwirtschaft, Bauen und Mobilität befasst sich mit dem Umbau der K35 „Schlägel-und-Eisen-Straße“ in Herten. Die vorliegende Beschlussvorlage sieht vor, die Verwaltung mit der Konkretisierung der weiteren Planungen zu beauftragen. Ziel ist die Optimierung des Radverkehrs auf dem etwa 800 Meter langen Abschnitt zwischen dem Knotenpunkt Ostring und dem Kreisverkehr Mühlenstraße. Dabei sollen die Kosten ermittelt, die Finanzierung einschließlich möglicher Fördermittel sichergestellt sowie das Vergabeverfahren durchgeführt werden.
Die geplante Maßnahme zielt darauf ab, eine Lücke im Radverkehrsnetz zu schließen. Durch eine Neuaufteilung des Straßenquerschnitts sollen beidseitige Schutzstreifen mit einer Breite von 1,50 Metern entstehen, die durch einen Sicherheitstrennstreifen von den Parkflächen abgegrenzt werden. Hierfür entfällt der südliche Parkstreifen, während der nördliche Parkbereich auf 2,15 Meter verbreitert wird, um dem Bedarf des Gewerbegebiets gerecht zu werden. Zudem soll der Radweg aus östlicher Richtung vor der Einmündung „Auf dem Hochstück“ auf die Fahrbahn geleitet und ein freier Rechtsabbieger zurückgebaut werden.
Die kalkulierten Kosten für die Bauleistungen belaufen sich auf etwa 950.000 Euro. Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt von Ergebnissen aus Baugrunduntersuchungen sowie der Prüfung der Entwässerungsleitungen, wobei eine Sanierung des Oberbaus vorgesehen ist. Die Maßnahme wird im Rahmen des Vestischen Klimapaktes als Beitrag zur Förderung des Radverkehrs eingestuft.
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