Neubau des Straßenverkehrsamtes in Marl: Errichtung einer Netzersatzanlage für den Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Der Kreistag des Kreises Recklinghausen plant die Errichtung einer Netzersatzanlage auf dem Grundstück des neu zu errichtenden Straßenverkehrsamtes in Marl. Mit der vorliegenden Beschlussvorlage wird die Umsetzung sowie die Finanzierung dieser Stromerzeugungsanlage beantragt. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich unter Berücksichtigung der Indexierung auf rund 570.900 Euro, wobei die Planungskosten bereits enthalten sind.
Ziel der Maßnahme ist die Sicherstellung der administrativen Handlungsfähigkeit im Falle eines großflächigen Stromausfalls. Durch die Integration der Anlage soll eine Redundanz zum Kreishaus in Recklinghausen geschaffen werden. Die technische Infrastruktur, welche die Versorgung von IT-Systemen, technischen Anlagen und die Lichtsteuerung umfasst, ermöglicht es, etwa 100 Arbeitsplätze der Kreisverwaltung auch bei langanhaltenden Netzausfällen betriebsbereit zu halten. Dies dient der Aufrechterhaltung der Aufgaben im Bereich des Bevölkerungs- und Zivilschutzes.
Die Netzersatzanlage soll auf dem südlichen Grundstück an der Ostgrenze zum Neubauvorhaben errichtet werden. Die erforderlichen Haushaltsmittel sollen in die mittelfristige Finanzplanung sowie in die zehnjährige Investitionsplanung des Kreises aufgenommen werden.
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