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Berichtsvorlage

Aktueller Stand zum Wasserstoff im Kreis Recklinghausen

2026/076 20.04.2026 Ausschuss für Wirtschaft

✦ KI-Zusammenfassung

Die Berichtsvorlage zum aktuellen Stand der Wasserstoffentwicklung im Kreis Recklinghausen beschreibt Entwicklungen in den Bereichen Industrie, Infrastruktur und Mobilität. Im Chemiepark Marl planen Air Liquide und Siemens Energy die Errichtung eines 120-MW-Elektrolyseurs. Das Projekt wird vom Bund mit rund 125 Millionen Euro und vom Land Nordrhein-Westfalen mit etwa 53 Millionen Euro gefördert. Parallel dazu plant das Unternehmen Greenlyte Carbon Technologies bis Ende 2026 eine Anlage zur eMethanol-Produktion im Chemiepark Marl, die ein Investitionsvolumen von etwa 25 Millionen Euro umfasst.

Hinsichtlich der Infrastruktur verfügt das Kreisgebiet über Anbindungen an das Wasserstoffkernnetz sowie regionale Pipelines. Für die Bauvorhaben Dorsten–Hamborn, Dorsten–Marl, Marbeck–Heiden und Heiden–Dorsten wurden im Dezember 2025 Planfeststellungsbeschlüsse erteilt; der Baubeginn ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Zudem wird eine Erweiterung des Anwenderzentrums h2Herten erwartet.

Im Bereich Mobilität setzt die Vestische Straßenbahnen GmbH Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb im Linienverkehr ein. Durch Bundesförderung sollen bis 2028 weitere 14 Busse beschafft werden. Eine eigene Wasserstofftankstelle in Herten ist bis spätestens 2028 geplant, wobei die Versorgung über eine Pipeline von Air Liquide erfolgen soll. Zudem wurde für ein Projekt im Rahmen von HyPerformer Rhein-Ruhr die Förderung für eine neue Tankstelle in Dorsten durch die Raiffeisen Gas GmbH bestätigt.

Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 192 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.

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