Interkommunales Gewerbeflächenkonzept für den Kreis Recklinghausen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Kreises Recklinghausen legt im Rahmen einer Berichtsvorlage den Entwurf für ein interkommunales Gewerbeflächenkonzept vor. Ziel des Vorhabens ist die langfristige Sicherung von quantitativ und qualitativ ausreichenden Gewerbe- und Industrieflächen für den Kreis sowie die Emscher-Lippe-Region. Da die kreisangehörigen Städte, insbesondere im Kern des Ruhrgebiets, über geringe Flächenreserven außerhalb von Altstandorten verfügen, soll die Entwicklung neuer Standorte durch interkommunale Kooperation und Abstimmung über Stadtgrenzen hinweg erfolgen.
Das Konzept soll die gewerbliche Flächennachfrage der vergangenen Jahre sowie die Rahmenbedingungen und Trends auf dem Flächenmarkt darstellen. Darauf aufbauend sollen das bestehende Angebot analysiert und Flächenpotenziale unter Berücksichtigung von Nutzungsrestriktionen und wirtschaftlichen Anforderungen aufgezeigt werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Erarbeitung konkreter Vorschläge für regional bedeutsame Bauflächen ab einer Größe von 10 Hektar, die in den neuen Regionalplan der Metropole Ruhr einfließen sollen. Zudem sollen weitere Handlungsbedarfe für den Kreis und die Städte identifiziert werden.
Die Durchführung der Aufgaben wird der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH übertragen, wobei das Projekt „Gewerbliches Flächenmanagement Ruhr“ als Grundlage dient. In die Erarbeitung sollen zudem die Expertise der Kammern sowie der WiN Emscher-Lippe GmbH einfließen. Die Kosten werden über ZIRE-Mittel des Kreises finanziert. Die Entscheidung über die Übernahme der ermittelten Flächen in die Bauleitplanung obliegt weiterhin den jeweiligen Kommunen.
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