Abfallwirtschaft im Kreis Recklinghausen Stellungnahme im förmlichen Beteiligungsverfahren zum 'Ökologischen Abfallwirtschaftsplan' (AWP) der Landesregierung NRW
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung des Kreises Recklinghausen wurde im Rahmen der Beschlussvorlage 2014/097 beauftragt, eine Stellungnahme zum Entwurf des ökologischen Abfallwirtschaftsplanes (AWP) der Landesregierung Nordrhein-Westfalen abzugeben. Der Entwurf des Ministeriums für Klimaschutz, Umweltschutz, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz sieht vor, Siedlungsabfälle in drei Entsorgungsregionen – Rheinland, Westfalen und EKOCity – zu organisieren und die regionale Entsorgungsautarkie sowie das Näheprinzip zu stärken.
In der Sachverhaltsdarstellung werden zwei Schwerpunkte behandelt. Bezüglich der regionalen Entsorgungsautarkie weist die Verwaltung darauf hin, dass der Kreis Recklinghausen Mitglied des EKOCity Abfallwirtschaftsverbandes ist. Es wird angemerkt, dass die geplante Zuordnung des Kreises Borken zur Region Westfalen die bestehende interkommunale Zusammenarbeit zwischen den beiden Kreisen auf dem Gebiet der Bioabfallverwertung beeinträchtigen könnte, da die bisherige „Voll-Voll-Logistik“ durch die neuen Regionsgrenzen in Frage gestellt wird.
Zum zweiten Punkt, der Intensivierung der getrennten Erfassung von Bio- und Grünabfällen, stellt die Verwaltung fest, dass die im Entwurf festgelegten Leit- und Zielwerte aufgrund der unterschiedlichen Siedlungsstrukturen im Kreis schwer erreichbar erscheinen könnten. Während die flächendeckende Sammlung bereits weitgehend etabliert ist, wird angeregt, die Heterogenität der Einwohnerdichte stärker zu berücksichtigen und die Eigenkompostierung in den Quoten angemessen einzurechnen.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M (Prompt-Version v1, ca. 182 Wörter). Verbindlich ist allein das Originaldokument.
Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 22407100100
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20140828105310