Geplante S-Bahn-Taktumstellung Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Berichtsvorlage befasst sich mit der Untersuchung einer geplanten Taktumstellung im S-Bahn-Netz Nordrhein-Westfalens. Im Auftrag des Landes wird derzeit geprüft, den aktuellen 20-Minuten-Takt auf einen 15-/30-Minuten-Takt umzustellen, um das Angebot an die Nachfrage anzupassen und die Einführung des Regionalverkehrs-Expresss (RRX) zu berücksichtigen.
Ein entwickeltes „Trennungsszenario 2“ sieht für das nördliche Ruhrgebiet eine Taktverdichtung vor, während für die Regionen Düsseldorf und Köln der bisherige 20-Minuten-Takt beibehalten werden soll. Für das Kreisgebiet Recklinghausen ergeben sich dadurch veränderte Verbindungen: Die S 2 soll im 30-Minuten-Takt verkehren, wobei ein Linienast nach Duisburg durch die RB 3 ersetzt wird. Die S 9 wird nach Recklinghausen ausgebaut, was die Anbindung der Stadt Herten verbessert. In Dorsten wird durch die RE 14 ein 30-Minuten-Takt angestrebt, während die RB 44 zugunsten der RB 3 entfällt.
Die Verwaltung weist auf mögliche Auswirkungen auf den straßengebundenen Personennahverkehr hin. In Städten wie Dorsten, Herten und Gladbeck müssen die Anschlüsse der Busse an die Schiene gesichert werden. Zudem könnten für die DSW21 im Bereich Castrop-Rauxel Mehrleistungen erforderlich werden. Während die verkehrsplanerischen Neuerungen, wie die bessere Anbindung nach Dortmund oder Essen, als positiv bewertet werden, stellen die noch nicht genau bezifferten finanziellen Mehrkosten eine Herausforderung dar. Eine abschließende Prüfung der Auswirkungen erfolgt im Zuge der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes.
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