Genehmigung einer außerplanmäßigen Ausgabe zur Neuverkabelung des Kreishauses
✦ KI-Zusammenfassung
Die Kreisverwaltung beantragt die Genehmigung einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 911.412,10 Euro für die Neuverkabelung des Kreishauses. Mit der Vorlage wird der Landrat beauftragt, eine öffentliche Ausschreibung auf Basis der aktualisierten Entwurfs- und Kostenplanung vorzunehmen. Die Bereitstellung der Mittel soll im Rahmen des Vermögenshaushalts aufgrund der besonderen Dringlichkeit erfolgen. Ein entsprechender Deckungsvorschlag wird durch die Kämmerei im Rahmen der Jahresrechnung 2004 eingebracht.
Die Notwendigkeit der Maßnahme ergibt sich aus dem Zustand der bestehenden Infrastruktur. Die aktuelle Verkabelung ist etwa 15 Jahre alt und entspricht nicht mehr den geltenden internationalen Standards. Dies gefährdet den störungsfreien Betrieb der Netzwerkkomponenten sowie der Telekommunikationsanlagen, da moderne Hardware-Generationen und neue Konzepte wie Voice over IP eine zeitgemäße Verkabelung voraussetzen. Ein Dienstleister hat zudem die Gewährleistung für einen stabilen Netzbetrieb auf Basis der Altverkabelung abgelehnt.
Zudem wird auf die Risiken durch die Alterung der Anlagen hingewiesen. Es kam bereits zu Ausfällen der Stromversorgung und der Netzwerkverbindungen, was die Erreichbarkeit der Verwaltung, insbesondere des Straßenverkehrsamtes, beeinträchtigte. Ein verzögerter Beginn der Arbeiten würde den ursprünglich geplanten Zeitplan gefährden und könnte zu finanziellen Nachteilen führen, da der Austausch der Hardware-Komponenten für einen geordneten Dienstbetrieb ab 2006 zwingend erforderlich ist.
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