Beschluss der neuen Schwerpunktsetzung des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Recklinghausen für die Jahre 2016 und 2017
✦ KI-Zusammenfassung
Mit der Beschlussvorlage 2015/145 wird die Neuausrichtung der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Recklinghausen für die Jahre 2016 und 2017 beantragt. Die Vorlage sieht vor, die Schwerpunkte der Integrationsarbeit nach dem Ende des bisherigen Integrationskonzepts neu zu definieren.
Im Bereich Bildung sollen die frühe Bildung sowie die durchgängige Sprachbildung als Schwerpunkte beibehalten werden. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den Herausforderungen, die sich aus der steigenden Zahl von Flüchtlingen und Seiteneinsteigern ergeben. Die bestehenden Programme „Griffbereit“ und „Rucksack-KiTa“ sollen in Kooperation mit lokalen Akteuren weiterentwickelt werden.
Im Bereich der Querschnittsaufgaben werden die interkulturelle Öffnung der Verwaltung, die Fördermittelakquise sowie die Durchführung von Projekten fortgeführt. Als neuer Schwerpunkt wird die Arbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten eingeführt. Ziel ist es, unter Einbindung von Migrantenorganisationen Bedarfe zu ermitteln, die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und den Abbau von Zugangsbarrieren voranzutreiben.
Die Finanzierung des Integrationszentrums erfolgt über Personalkostenzuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Festbetragsförderung umfasst bis zu 3,5 Stellen sowie zwei Lehrerstellen und ist an die Teilnahme an einem Fördercontrolling und an den überregionalen Erfahrungstransfer im Verbund der Kommunalen Integrationszentren gebunden. Die neuen Schwerpunkte werden nach dem Beschluss des Kreistages dem Land mitgeteilt.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20151015100047